Mai
Laut einer aktuellen Wohlstands-Studie des globalen Performance Management Unternehmens Nielsen, das Informationen und Erkenntnisse zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert, zeigen sich die Verbraucher weltweit optimistischer über ihre persönliche finanzielle Lage. Das gilt insbesondere für Entwicklungsländer im gesamten asiatisch-pazifischen Raum, in Afrika, im Nahen Osten und in Lateinamerika.
Die Nielsens Studie “Changing Consumer Prosperity”, die die Stimmung der Verbraucher in Bezug auf ihre Finanzlage und ihre Ausgabebereitschaft erfasst, ergab, dass 58% der Verbraucher weltweit angeben, ihre persönliche finanzielle Lage sei besser als noch vor fünf Jahren. Während die Verbraucher in der asiatisch-pazifischen Region ihre finanzielle Situation am positivsten beurteilen, gefolgt von Verbrauchern in Afrika, dem Nahen Osten und Lateinamerika, sind die Konsumenten in den entwickelten Märkten weniger zufrieden. Weniger als die Hälfte der Verbraucher in Nordamerika (46%) geben an, dass sich ihre finanzielle Situation in den letzten fünf Jahren verbessert hat. Etwas mehr als ein Drittel der Verbraucher in Europa (37%) fühlen sich finanziell besser gestellt als noch 2013. Dabei sind die Konsumenten in der Schweiz sind etwas weniger optimistisch als im europäischen Durchschnitt (35%).
Die mittel- und osteuropäischen Märkte wie Ungarn (+21% gegenüber 2016) verzeichneten die grösste Verbesserung der positiven Konsumentenstimmung, gefolgt von Polen, Bulgarien und Slowenien (+14% gegenüber 2016).
Die Nielsen Studie zeigt, dass 44% der globalen Verbraucher in den letzten fünf Jahren mehr für Lebensmittel ausgeben – etwas mehr als Verbraucher in Europa (39%) und der Schweiz (24%). Weitere Kategorien, die weltweit steigende globale Verbraucherausgaben verzeichnen, sind Technologiekommunikation, Bildung, Reisen und Gesundheitswesen.
Trotz der gestärkten Stimmung in Bezug auf ihre Finanzen spüren viele Verbraucher den Druck der steigenden Lebenshaltungskosten. Weltweit fühlen sich nur 15% der Verbraucher in der Lage, ihr Geld frei auszugeben, während rund ein Drittel (31%) angibt, nur ihre Lebensgrundkosten decken zu können. In der Schweiz sind dies 17% bzw. 42%.
“Es ist interessant zu sehen, dass sich viele Verbraucher zwar finanziell besser aufgestellt fühlen als in der Vergangenheit. Dies bedeutet aber nicht unbedingt automatisch die Bereitschaft oder das Vertrauen, Geld frei auszugeben”, bemerkt Pedro Manosalva, Retailer Services, Nielsen. “Die globale Marktvolatilität und die von den Verbrauchern wahrgenommenen Umstände könnten eine Rolle bei ihrem vorsichtigen Vorgehen bei der Verwaltung ihrer Finanzen und Ausgaben über Kategorien hinweg spielen. Die Einzelhandelslandschaft befindet sich in vielen Märkten im Wandel, da die Verbraucher ihre Ausgaben auf der Grundlage persönlicher Prioritäten und Preispunkte anpassen.”
ÜBER NIELSEN
Nielsen Holdings plc (NYSE: NLSN) ist ein globales Mess- und Datenanalyse-Unternehmen, das die umfassendste und verlässlichste Sicht auf Verbraucher und Märkte weltweit liefert, die auf dem Markt verfügbar ist. Unser Ansatz kombiniert Nielsen-Daten mit anderen Datenquellen, um Kunden auf der ganzen Welt dabei zu helfen, zu verstehen, was aktuell passiert, was in Zukunft passiert und wie sie auf dieser Basis am besten handeln können. Seit mehr als 90 Jahren liefert Nielsen Daten und Analysen basierend auf wissenschaftlicher Genauigkeit und Innovationen und entwickelt ständig neue Wege, um die wichtigsten Fragen der Einzelhandels-, Konsumgüter- sowie Medien- und Werbeindustrie zu beantworten. Als S&P 500-Unternehmen ist Nielsen in mehr als 100 Ländern tätig und deckt mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung ab. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.nielsen.com.
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